Füllungsmaterialien/ Amalgamalternativen
Amalgam
Das plastische Füllungsmaterial wird direkt nach Entfernung der Karies und Legen der Unterfüllung in den Zahn eingebracht. Nach ca. 1 Stunde ist das Material ausgehärtet und kann belastet werden. In einem zweiten Termin, frühestens aber nach 24 Stunden, wird die Füllung auf Hochglanz poliert. Einsatzgebiet ist der Seitenzahnbereich, da die Füllung auch nach der Politur noch “silbrig” sichtbar bleibt. Amalgam ist ein metallisches Füllungsmaterial, das sehr lange hält und von den Krankenkassen komplett bezahlt wird. Problematisch ist der Anteil an Quecksilber, der zu Allergien führen kann.
Kunststoff
Ist eine Alternative zu Amalgam auch im Seitenzahnbereich. Kunststoff ist zahnfarben, also “unsichtbar”. Nachteil: die Füllung ist nicht so lange haltbar und nicht so stabil wie Amalgam und außerdem zuzahlungspflichtig. Kunststoffe enthalten (natürlich) KEIN Quecksilber!
Inlays
Sie werden im Labor hergestellt.
Die Präparation (Beschleifen) des Zahnes und die Herstellung eines
Inlays verlangen von Zahnarzt und Zahntechniker höchste Präzision.
- Inlays aus Gold
Goldinlays sind druckbeständig und sehr gut verträglich. Bei guter Zahnpflege halten sie ein Leben lang und sind somit auf Dauer gesehen die wirtschaftlichste Zahnversorgung! Einziger Nachteil ist die Sichtbarkeit der Füllung.
- Inlays aus Keramik
Sie sind die ideale ästhetische Zahnfüllung, da nicht sichtbar! Sie sind abriebfest, gewebeverträglich und bei guter Zahnpflege sehr lange haltbar.

